Marcus König - Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg zur „Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken,

das Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787 steht unter dem Leitwort „Schulter an Schulter miteinander“. Dieses Motto beschreibt eindrucksvoll, was den christlich-jüdischen Dialog in Nürnberg trägt: gegenseitige Achtung, Respekt vor der Würde jedes Menschen und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken gehört seit ihrer Gründung im Jahr 1950 zu den Wegbereiterinnen dieses Dialogs in Deutschland. Ihr Engagement, das weit über Nürnberg hinaus in die gesamte Region ausstrahlt, ist bis heute von großer Bedeutung. Ob durch Bildungsarbeit, Begegnungsformate, Exkursionen, Ausstellungen oder den Etz-Chaim-Schulpokal: Die Gesellschaft setzt konkrete Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und jede Form von Menschenfeindlichkeit.

Gerade in einer Stadt wie Nürnberg, deren Geschichte uns mahnt und verpflichtet, ist dieses Engagement unverzichtbar. Christlich-jüdische Zusammenarbeit ist kein abstraktes Ideal, sondern gelebte Praxis – getragen von Ehrenamtlichen, Vorständen und vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich mit großem persönlichem Einsatz für Verständigung und Zusammenhalt einsetzen.

„Schulter an Schulter miteinander“ ist eine Haltung, die unsere demokratische Gesellschaft stärkt. Ich danke der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken herzlich für ihr langjähriges Wirken und wünsche dem Jahr 2026 – 5786/5787 inspirierende Begegnungen und nachhaltige Impulse.

 

Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg