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Askese und Meditation im Judentum

  • Vortragsraum des Forums, Heilig-Geist-Haus 2 Hans-Sachs-Platz Nürnberg, BY, 90403 Deutschland (Karte)

Vortrag mit Diskussion am 9.7.2019 ab 19:30.

Askese und Meditation bringen die meisten von uns eher mit fernöstlichen Religionen in Verbindung, mit den verschiedenen Ausprägungen des Yoga etwa. Welche Bedeutung hatten diese Begriffe im traditionellen Judentum und welchen Bezug haben wir heute dazu?

Vieles von dem, was uns unsere Lebensweise im Überfluss heute ermöglicht, bringt uns nicht weiter und schadet uns eher. Welche Lebensweise und welche Selbstbeschränkung fordert in diesem Licht das Judentum in seinen verschiedenen Ausprägungen, von ultraorthodox bis liberal? Der Vortrag erkundet dabei nicht nur die schriftlichen Quellen, sondern betrachtet auch die Ergebnisse der aktuellen Hirnforschung.

Foto: mit freundlicher Genehmigung Birgit Barandica, LEBENSWEGE

Foto: mit freundlicher Genehmigung Birgit Barandica, LEBENSWEGE

Dr. Tom Kučera. Foto: Tom Kučera

Dr. Tom Kučera. Foto: Tom Kučera

Rabbiner Dr. Tom Kučera erhielt seine Smicha am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. Die Ordination fand im September 2006 in der Dresdener Synagoge als die erste in Deutschland seit der Schoah statt. Er studierte an der egalitären Jeschiwa Pardes in Jerusalem und später an der Universität Potsdam, wo er mit dem Magistergrad die jüdischen Studien abschloss.

Der promovierte Biochemiker stammt aus dem mährischen Zlin in der Tschechischen Republik. Seit Oktober 2006 amtiert er als Gemeinderabbiner der Liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.


Veranstalter Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V.

Referent/in Rabbiner Dr. Tom Kučera

Eintritt 5,00 EUR (frei für Mitglieder des Forums, Schüler, Studenten und Arbeitslose)

Hinweise Anmeldung nicht erforderlich. Bitte bedenken Sie, dass das Ende der Veranstaltung von der hier genannten Uhrzeit abweichen kann.


Späteres Event: 10. Juli
Helden, Märtyrer, Heilige