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Zwischen Vergessen, Lieben und Erinnern

  • Jüdisches Museum Franken, Ernst Kromwell Saal (Neubau, EG) - barrierefrei 89 Königstraße 90762 Fürth Deutschland (Karte)

Amadé Esperer liest Gedichte von Jehuda Amichai am 24.3.2019, 16:00 - 17:30.

Jehuda Amichai. Foto: K & N Verlag

Jehuda Amichai. Foto: K & N Verlag

Jehuda Amichai, mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert, ist einer der bedeutendsten Lyriker der Gegenwart. Geprägt von der europäischen Moderne und der jüdischen Tradition reicht seine Dichtung von klassischen Formen bis zu modernen Strukturen. Sie kontrastiert biblische Zitate und Figuren mit der individuellen Erfahrung des heutigen Menschen und spricht die großen Themen an: Liebe, Eros, Verlust, Vertreibung und Krieg. Getränkt mit den Schrecken der Shoah und der vielen Kriege, an denen er selbst teilgenommen hat, ist seine Lyrik ein Bollwerk gegen falsches Heldentum und ein Plädoyer für Menschlichkeit. Der Autor Jehuda Amichai, geboren 1924 in Würzburg, gestorben 2000 in Jerusalem, war einer der bekanntesten und meistgelesenen israelischen Schriftsteller. Er emigrierte 1935 nach Palästina und lebte seit 1937 in Jerusalem. Er war Hochschullehrer für hebräische Literatur und veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, Erzählungen, Schau- und Hörspiele.

Der Übersetzer und Herausgeber Hans D. Amadé Esperer hat Linguistik, Sprachen, Philosophie und Medizin studiert. Nach längerem Aufenthalt als Visiting Professor am HSTInstitute der Harvard-University und des M.I.T. in Cambridge, Massachusetts, und als Hochschullehrer in Norddeutschland, lebt er nun als Lyriker und Übersetzer in Würzburg und Darmstadt. Zuletzt ist von ihm der Lyrikband Sphärische Lyriden erschienen. 2017 war er Finalist beim Irseer Pegasus-Literaturwettbewerb. Er ist ein profunder Kenner nicht nur der zeitgenössischen europäischen und amerikanischen, sondern auch der modernen hebräischen Lyrik.


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Veranstalter Jüdisches Museum Franken

Eintritt 8,00 EUR regulär / 5,00 EUR ermäßigt

Hinweis Kartenreservierung möglich unter: 0911-950 988 - 88 (Bezahlung erfolgt über die Tageskasse).


Frühere Veranstaltung: 23. März
Die Stadt ohne Juden
Spätere Veranstaltung: 24. März
Christi Kreuz und Davids Stern